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Pokémon-Karten verkaufen: Editionen und Zustand

Pokémon-Karten aus der Anfangszeit liegen in vielen Haushalten noch in Ordnern und Schuhkartons. Ob eine Karte gesucht ist, hängt von Edition, Seltenheit und vor allem vom Zustand ab. Dieser Beitrag erklärt Ihnen die wichtigsten Begriffe.

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Die Grundbegriffe: Set, Seltenheit und Holo

Pokémon-Sammelkarten erscheinen in Serien, die als Sets oder Erweiterungen bezeichnet werden. Das erste Set wird oft Basisset genannt, später folgten Erweiterungen wie Dschungel, Fossil oder Team Rocket. Ab dem zweiten Set trägt jede Karte unten rechts neben der Kartennummer ein kleines Symbol, das die Erweiterung anzeigt. Dort steht auch die Seltenheit: Kreis für häufig, Raute für weniger häufig, Stern für selten.

Holo-Karten haben ein glänzendes, schimmerndes Bild und sind meist die gesuchtesten Karten eines Sets. Bei späteren Sets gibt es zusätzlich Reverse-Holos, bei denen nicht das Bild, sondern der Rahmen glänzt. Die Sprache spielt ebenfalls eine Rolle. Neben deutschen Karten werden englische und japanische Karten gesammelt, jeweils mit eigenem Markt.

  • Kreis: häufige Karte
  • Raute: weniger häufige Karte
  • Stern: seltene Karte, oft als Holo
  • Set-Symbol: zeigt die Erweiterung
  • Kartennummer: Position im Set, etwa 4/102

Erste Edition und andere Besonderheiten

Bei den frühen Sets wurden die ersten Druckauflagen mit einem kleinen Stempel links unter dem Bild markiert. Auf deutschen Karten lautet er „1. Edition“, auf englischen Karten „Edition 1“. Diese Karten sind deutlich seltener als die nachfolgenden unlimitierten Auflagen und deshalb für Sammler besonders interessant.

Daneben gibt es Fehldrucke, Promokarten aus Zeitschriften oder Veranstaltungen und besondere Varianten einzelner Auflagen. Ob eine Abweichung tatsächlich eine gesuchte Variante oder nur ein Produktionsfehler ohne Sammlerinteresse ist, lässt sich nur im Einzelfall sagen. Bitte verlassen Sie sich nicht auf Angebote im Internet, bei denen gewöhnliche Karten mit hohen Fantasiepreisen eingestellt sind. Solche Preise sagen nichts darüber aus, was tatsächlich bezahlt wird.

Der Zustand entscheidet

Bei Sammelkarten ist der Zustand wichtiger als bei fast jedem anderen Sammelgebiet. Sammler achten auf Ecken, Kanten, Oberfläche und Zentrierung, also darauf, ob der gelbe Rand auf allen Seiten gleich breit ist. Schon kleine Knicke oder weiße Stellen an der Rückseite verringern das Interesse spürbar.

Besonders gute Karten werden von Bewertungsfirmen wie PSA, Beckett oder CGC geprüft, mit einer Note versehen und in ein versiegeltes Kunststoffgehäuse eingeschlossen. Ob sich eine solche Bewertung lohnt, hängt von der Karte ab. Bereits bewertete Karten bieten Sie bitte im Gehäuse an und öffnen es auf keinen Fall.

  • Ecken: spitz oder abgerundet und bestoßen
  • Kanten: glatt oder mit weißen Abriebstellen
  • Oberfläche: Kratzer, Druckstellen, Fingerabdrücke
  • Zentrierung: gleichmäßig breiter Rand
  • Knicke oder Wellen durch Feuchtigkeit
  • Verfärbungen durch Licht oder Lagerung

Fälschungen und versiegelte Produkte

Gefälschte Pokémon-Karten sind weit verbreitet. Sie fallen oft durch falsche Schriftarten, ungewöhnlich glänzende Oberflächen, zu dünnen Karton, falsche Energiesymbole oder Rechtschreibfehler auf. Auch die Rückseite wirkt bei Fälschungen häufig zu hell oder zu dunkel.

Ungeöffnete Booster, Displays und Themendecks sind ebenfalls gesucht. Hier ist besondere Vorsicht geboten, denn es gibt wieder verschlossene oder manipulierte Packungen. Bewahren Sie Originalverpackungen deshalb unberührt auf und versuchen Sie nicht, Folien zu glätten oder neu zu verschweißen.

Karten richtig aufbewahren und vorbereiten

Lassen Sie die Karten bitte in ihren Hüllen und Ordnern, denn jedes Herausnehmen birgt das Risiko von Kratzern und Knicken. Gummibänder um Kartenstapel hinterlassen Druckstellen, deshalb besser lose in einen Karton legen. Ordnen müssen Sie die Karten nicht.

Hilfreich ist es, wenn Sie besonders auffällige Karten, etwa Holos oder Karten mit Editionsstempel, separat zeigen. Den Rest einer Sammlung können wir bei der Sichtung selbst durchgehen.

Neben den Karten selbst sind auch Sammelordner aus der Zeit, Spielmatten, Münzen, Schadensmarken und Starterdecks mit Anleitung für manche Sammler interessant. Legen Sie solches Zubehör ruhig dazu, auch wenn es Ihnen nebensächlich erscheint.

Pokémon-Karten bei Ankauf Allerlei anbieten

Für die erste Einschätzung schicken Sie uns am besten Fotos der Ordnerseiten und einzelner Holo-Karten von vorn und hinten. Über WhatsApp, E-Mail oder das Formular geht das schnell, und Sie erhalten eine unverbindliche Rückmeldung mit Begründung.

Für den Versand stecken Sie die Karten in Hüllen und legen sie zwischen zwei feste Pappen, damit nichts knickt. Ein Zettel mit Name, Telefonnummer und Bankverbindung gehört ins Paket. Bei großen Sammlungen mit Spielen und Merchandise kommen wir auch zu Ihnen und bezahlen bar.

Sie möchten verkaufen?Senden Sie uns Fotos für eine unverbindliche Ersteinschätzung – oder schicken Sie Ihre Stücke per Paket.

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Häufige Fragen

Wie erkenne ich eine Pokémon-Karte der ersten Edition?

Karten der ersten Auflage tragen links unter dem Bild einen kleinen Stempel. Auf deutschen Karten steht „1. Edition“, auf englischen „Edition 1“. Fehlt der Stempel, handelt es sich um eine spätere, unlimitierte Auflage.

Sind auch neuere Pokémon-Karten gefragt?

Einzelne neuere Karten, etwa besonders seltene Varianten, können gesucht sein. Der Großteil der aktuellen Karten wurde aber in hohen Stückzahlen gedruckt. Bei einer gemischten Sammlung prüfen wir, welche Karten interessant sind.

Lohnt es sich, Karten vorher bewerten zu lassen?

Das lohnt sich nur bei wenigen Karten in sehr gutem Zustand, denn eine Bewertung kostet Geld und Zeit. Für die meisten Sammlungen ist eine direkte Einschätzung sinnvoller. Wir sagen Ihnen gern, ob eine Karte dafür in Frage kommen könnte.

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